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  Das Wunder der Animalia  



Wer die Animalia ist, brauch ich ja nicht mehr zu erklären. Nach all den Jahren solltet ihr sie nun so langsam kennen. Inzwischen zählt auch sie zum engsten Kreis unserer treuesten Gefährten. War sie uns doch bei jeder Witterung eine treue Begleiterin.
So auch dieses Jahr, und ich kann Euch sagen, die hat sich wieder sauber rausgeputzt. Neue Handtasche (Gucci), neue Lackstiefel (Prada), neue Regenjacke (BayWa).
Trotz ihres erstaunlich attraktiven Auftretens und Styles (erstaunlich deswegen, weil bei dem Wetter und den ganzen schrägen Typen schon krass gewagt), gab es im Laufe der Jahre kaum nennenswerte Übergriffe anzüglicher Art.
Umso erstaunlicher, dass sich die Animalia dieses Jahr in einen unserer ebenfalls langjährigen Mitstreiter männlicher Art verguckt hatte. Nennen wir ihn hier mal Johann (seinen echten Namen können wir leider nicht nennen, nicht wegen des Datenschutzes, der ist uns schnurz, vielmehr weil unser Johann hin und wieder schon mal ordentlich einen hebt und dann auch relativ schnell behauptet, der eine oder andere hätte ihn blöd angeguckt oder ihm gar ein Bein gestellt).

Nun ist aber unser Johann seit einigen Wochen wieder in festen Händen und da lässt der schon mal gar keine Zweifel aufkommen, wegen Vielweiberei usw.
Auf jeden Fall hat er der Animalia dermaßen eine Abfuhr erteilt, dass die sich 2 Tage später auf der A93 kurz nach Regensburg bei voller Fahrt vom Gespann mitten auf die Autobahn geschmissen hat.
Wir haben unseren Konvoi natürlich sofort gestoppt, um noch zu retten, was zu retten war.
Ihr Mentor eilte also sofort zurück zur Unglücksstelle, welche in der Zwischenzeit leider von geschätzten 300...400 Autos passiert worden war.
Entsprechend klein war die Hoffnung, überhaupt noch irgendwelche Überreste vorzufinden, und wir sahen uns schon an ihrem Grabe stehen.
Jedoch, ob ihr es glaubt oder nicht, da muss der liebe Gott einen ganz guten Tag gehabt haben.
Die Animalia war tatsächlich nur leicht verletzt.

Ok, vielleicht eher leicht- bis mittel-.
Also auf jeden Fall war der Kopf und ein Arm noch da, den Rumpf hats glatt weggerissen.
Auch Handtasche, ein Stiefel und diverse modische Accessoires konnten noch geborgen werden.
Selbstverständlich haben wir auch schon mit einem plastischen Chirurgen gesprochen, der hat uns auch gleich mal richtig Hoffnung gemacht.
Ist ein Klacks, das alles wieder anzubauen.
Macht der praktisch jeden Tag.
ca. 30 mal !

Dem Herr sei es gedankt.
Animalia lebt.

Yiiiiihaaaaaaaaaaaaaaaaa!

Ihr wollt mir nicht glauben,
dann seid im nächsten Jahr selbst dabei um Euch zu überzeugen.

Jogi   1.2.2015